„Meine künstlerische Arbeit und studiobasierte Praxis entwickelte sich zwischen bildender Kunst und (Zirkus)Artistik. Als Teil dieser Praxis verhandle ich marktbasierte und soziale Realitäten, die oft die unmittelbare Umgebung eines Körpers beeinflussen“, erklärt die in Berlin lebende Tänzerin Josephine Findeisen ihre Herangehensweise an Projekte. Zentral sind dabei Thematiken die im Zusammenhang mit sozialer Ungleichheit sowie der Diskriminierungskategorie ‚Klassismus‘ stehen.

In ihrer Idee für LUX „PRECARIOUS DANCES // ISADORA IN A WAREHOUSE“ versetzt sie die Repräsentation industrieller Arbeit von Isodora Duncan (Revolutionary Study, 1921) in die Gegenwart, um die veränderte Arbeitswelt erneut zu betrachten; dieses Mal jedoch aus einer choreographischen Perspektive.

Mehr auf: https://josephinefindeisen.tumblr.com

Installationsansicht von ‚The Body is a Collective‘, ein Workshop von Choreographie & Widerstand während der Ausstellung Corporation of people’s situations – COPS im Kunstverein Hamburg Harburg (17. Juni 23. Juli 2017). Foto: Balz Isler / COPS

Choreographie & Widerstand (2017)

‚The Body is a Collective‘ untersucht tänzerische und politische Praxis anhand Simone Forti’s Score ‚Huddle‘ aus dem Jahr 1961.

Choreographie & Winerstann ist ein Format für verkörperte Arten des politischen Widerstands und direkte Aktionen, initiiert von Josephine Findeisen und Sonja Hornung. Seit Anfang 2017 entwickelt Choreographie & Widerstand Workshops, Lesungen und Körperübungen. Im Rahmen der Biennale Tanzausbildung 2018 war Choreographie & Widerstand zu Gast beidner performativen Konferenz Matters of Engagement: http://biennale-tanzausbildung.de/programm/konferenz/

Standbild: Simone Gisela Weber

A WORK THAT DOESN‘T WORK or

WE MIGHT AS WELL BE ON CRYSTAL (2017)

An effort on Working class bodies, dance and art academies.

Mit: Josephine Findeisen, Magdalena Meindl, Verena Sepp

HZT Berlin, Dauer: 30 min

Foto: Christian Glauss

SCHWEIßARBEIT (2018)

Mit: Josephine Findeisen, Verena Sepp

ada Studio Berlin, Dampfzentrale Bern

Dauer: 20 min